Ich bin ein Rennpferd

Ich bin ein Rennpferd

Der Saisonhöhepunkt für Thomas Geierspichler naht! Am Freitag fliegt er mit der österreichischen Delegation zur IPC Leichtathletik-Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung ins französische Lyon, wo schon am Samstag die Titelkämpfe beginnen. 

„Heute absolviere ich im Olympiazentrum Rif auf der Bahn die letzte intensive Belastung vor der WM. Ich fühle mich sehr gut in Form und konnte mich in den letzten Wochen sehr gut auf die Weltmeisterschaften vorbereiten. Und auch mit meinem neuen Rennrollstuhl bin ich sehr zufrieden“, freut sich der Salzburger Paralympicssieger.

Nach der Ankunft am Freitag steht bereits am Samstag das erste Rennen auf dem Programm, der 1.500er: „Leider haben wir vor dem Auftakt keine Möglichkeit die Bahn zu befahren. Das wäre sehr wichtig in Bezug auf die Einstellungen des Setups am Rennrollstuhl. Denn so wissen wir nicht, wie der Untergrund ist, ob es sich um eine schnelle Bahn handelt. Am kommenden Sonntag geht es dann gleich weiter nach 18:00 Uhr mit dem 800er Rennen.“

Ich glaube an alles und erwarte Nichts.

Danach folgt eine mehrtägige Pause, ehe nächsten Freitag die Vorläufe für den 400er stattfinden. Das Finale dieses Bewerbs schließt für Geierspichler Tags darauf die Titelkämpfe ab. Die Erwartungen des Salzburgers: „Ich bin ein Rennpferd und gebe bei jedem Rennen alles. Wenn ich am Start stehe, will ich einfach eine Top-Leistung abliefern. Ich glaube an alles und erwarte Nichts – so könnte man meine Einstellung beschreiben. Für mich sind die Weltmeisterschaften in Frankreich nach den Bahnmeetings in der Schweiz im Mai ein weiterer wichtiger Gradmesser in Hinblick auf die Paralympics in Brasilien.“

IMG_4558  SPORT, Leichtathletik, 12. Borealis Linz Donau Marathon, Linz, 2

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