Internationale Mobilitäts-Reihe 3/4: Entsendung

Internationale Mobilitäts-Reihe 3/4: Entsendung

Internationalität ist für PALFINGER sehr wichtig, daher fördern wir den internationalen Austausch zwischen den Standorten unserer PALFINGER Gruppe. Durch unsere Mobilitätsprogramme wollen wir den Mitarbeitern eine fachliche wie auch persönliche Weiterentwicklung ermöglichen, den Respekt und das Vertrauen zwischen den einzelnen Kulturen und Personen stärken, Know-How transferieren und interkulturelle Kompetenz aufbauen.

Aus diesem Grund bieten wir unseren Mitarbeitern mehrere Möglichkeiten an, ins Ausland zu gehen:

  • Austauschprogramm (1-6 Monate)
  • Flyer (6 Monate – 5 Jahre)
  • Entsendung (1 – 5 Jahre)
  • Local+ (bis/über 5 Jahre)

Im dritten Teil der Internationalen Mobilitätsreihe stelle ich euch die Entsendung vor.

Während einer Entsendung verlagert ein Mitarbeiter seinen Wohn- und Arbeitsort für 1-5 Jahre ins Ausland. Während dieser Zeit nimmt der Expatriate eine neue berufliche Herausforderung und Position in der Einsatzgesellschaft wahr, behält jedoch weiterhin die vertragliche Anstellung in der Heimatgesellschaft.

Durch den internationalen Einsatz kann sich der Expatriate fachlich weiterentwickeln und verstärkt die eigenen interkulturelle Kompetenz und das Verständnis für andere Länder, Märkte und Kulturen. Des Weiteren wird Wissen, nicht nur Fachwissen sondern auch Prozesse und gemeinsames Handeln und Denken, zwischen den beiden Gesellschaften ausgetauscht.

Viele unserer Mitarbeiter haben das Abenteuer in fremden Ländern gesucht und sind als Expats tätig. Einer von ihnen ist Herbert. Er ist seit 2015 als Expat in China. Im Folgenden erzählt uns Herbert wieso er sich für eine internationale Tätigkeit entschieden hat und über die Herausforderungen und Erfahrungen, die er während seines Auslandseinsatzes erlebte:

Warum hast Du dich für eine Entsendung entschieden? Was findest du an einer internationalen Tätigkeit besonders spannend?

Ich habe mich aus mehreren Gründen für einen Auslandseinsatz entschieden. Erstens wurde mir das Reisen mehr oder weniger schon „in die Wiege“ gelegt. Mein Vater war im Industrieanlagenbau tätig, und seit ich mich erinnern kann auf Auslandseinsätzen tätig. Ich habe dadurch schon sehr früh begonnen, die Welt zu bereisen und meinen Vater auf seinen Auslandseinsätzen zu begleiten bzw. zu besuchen (in Syrien [schon 1979]), Barbados, Schweden, Indonesien, Zimbabwe, u.v.m.)

Ich habe auch immer gerne neue Sprachen gelernt, unter anderem Englisch, Französisch, Italienisch, Holländisch und ein wenig Spanisch. Als sich dann bei Palfinger die Möglichkeit bot, einen ersten Auslandseinsatz in Italien zu absolvieren, war ich sofort begeistert. Daraufhin folgte ein längerer Aufenthalt in Brasilien, der im Ganzen über 2 Jahre dauerte. Danach war ich in der Corporate Welding Technology tätig und betreute die Werke in Brasilien, Argentinien, China und Frankreich.

Als ich dann vor ca. 1,5 Jahren das Angebot bekam, als Leiter für Qualität und Service in China tätig zu werden, nahm ich dieses mit großer Freude an.

Eine internationale Tätigkeit ist für mich spannend, da man Land und Leute auf eine besondere Art und Weise kennenlernt. Überall, wo ich bis jetzt war, habe ich gute Freunde gefunden, mit denen ich immer noch im ständigem Kontakt bin. Und in jedem Land habe ich etwas für meine Arbeit gelernt: Verschiedene Lösungsansätze, total unterschiedliche Management-Ansätze. Kein Tag ist wie der andere.

Mit welchen Herausforderungen wirst bzw. wurdest du während der Entsendung konfrontiert?

Die größte Herausforderung ist der kulturelle Unterschied: Die verschiedenartige Herangehensweise an Probleme und Lösungsansätze, die uns anfangs manchmal nur den Kopf schütteln lassen. Oft ist man mit der Tatsache konfrontiert, dass es in vielen Ländern zwei Preise gibt, einen für Einheimische, und einen für Ausländer. Hier gelingt es aber oft, mit freundlichen, aber bestimmten Worten und mit Verständnis für die Kultur die Differenz gering zu halten.

Was war die schönste Erfahrung während deiner Entsendung?

Das war selbst für mich ein wenig sonderbar, als ich von einer längeren Dienstreise und einem Aufenthalt in Europa nach Rudong zurückkam, ich die Wohnungstür hinter mir schloss, mich aufs Sofa fallen ließ, und mir dachte: „Endlich daheim“… Dann wurde mir bewusst, dass ich gerade eine chinesische Kleinstadt, 12.000 km von zu Hause weg, als daheim betrachtet habe.

Natürlich ist auch beruflicher Erfolg im Rahmen der Entsendung eine tolle Erfahrung, wenn zusammen mit den lokalen Kollegen ein kniffliges Problem gelöst werden konnte, ein Kunde zufriedengestellt oder ein Projekt positiv abgeschlossen wurde.

Welche Tipps kannst du Kolleginnen und Kollegen geben, die auch an einem internationalen Einsatz interessiert sind?

Am wichtigsten ist es, offen zu sein für fremde Kulturen und eine positive Einstellung mitzubringen. Ich habe gelernt, dass positive Erfahrungen auf der ganzen Welt gemacht werden können und man überall Freunde finden und Neues lernen kann. In jedem Fall sollte wenigstens versucht werden, die lokale Sprache zu lernen: Kommunikation ist alles.

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