Stakeholderbefragung reloaded

Stakeholderbefragung reloaded

Für PALFINGER ist es wichtig die Auswirkungen der eigenen Tätigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu berücksichtigen. Die Einbindung von Stakeholdern ist hierbei wesentlich. 2017 gab eine erneute Stakeholderbefragung Aufschluss darüber, welche Nachhaltigkeitsthemen in Zukunft einen verstärkten Fokus erhalten sollen.

PALFINGERs Stakeholder

PALFINGER zählt all jene juristischen oder natürlichen Personen, die von Unternehmensaktivitäten in der einen oder anderen Weise betroffen sind, zu seinen Stakeholdern. Auch deren Einfluss auf uns spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Dabei gilt es stets die einzelnen Interessen und Ansprüche möglichst ausgewogen zu berücksichtigen. Zu den wesentlichsten internen und externen Stakeholdergruppen gehören die Familie Palfinger, die Mitarbeiter, und die Lieferanten, die Kunden, die Investoren und die Gesellschaft.

Stakeholderbefragung 2017

In regelmäßigen Abständen (2-3 Jahre) führt das PALFINGER Nachhaltigkeitsteam eine Stakeholderbefragung durch – die erste fand bereits 2005 statt. Die Befragung hat den Zweck, die wesentlichen ökonomischen, gesellschaftlichen, ökologischen sowie auch ethischen Aspekte zu überprüfen und zu aktualisieren. Die vielen Veränderungen der vergangenen Jahre im Unternehmen und im Umfeld bewegten uns dazu 2017 erneut eine Befragung durchzuführen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Fokus auf den richtigen Themen liegt.

Im Frühjahr 2017 startete der mehrstufige Prozess. Zunächst wurden die Nachhaltigkeitsthemen auf Basis von verschiedenen Rahmenwerken definiert – dabei wurden die Global Reporting Initiative (GRI), der International Integrated Reporting Council (IIRC) und das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) als Grundlage verwendet. Nach der Überprüfung mit Fachverantwortlichen standen schlussendlich 38 Themen zur Bewertung fest. Die quantitative Befragung wurde bei 625 internationalen Vertretern der wichtigsten Stakeholdergruppen durchgeführt.

Folgende Aspekte wurden in diesem Zusammenhang durch sie bewertet:

  • die Wichtigkeit der Themen,
  • die langfristige Auswirkung (Impact) der Themen,
  • das bisherige Engagement der vier Nachhaltigkeitsbereiche,
  • die Wichtigkeit der 17 Ziele der Sustainable Development Goals (SDGs).

Die Rücklaufquote betrug 29 Prozent und konnte gegenüber der vorhergehenden Umfrage durch eine höhere Grundgesamtheit verdreifacht werden. Dadurch konnten die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen noch genauer bestimmt werden.

Wesentlichkeitsmatrix 2017

Das Ergebnis der Stakeholderbefragung bestätigte die bisherigen wesentlichen Themen. Diese spiegeln sich ausgewogen in den vier Nachhaltigkeitsbereichen von PALFINGER wider: Verantwortungsbewusster Arbeitgeber, Öko-effiziente Produktion, Nachhaltige Produkte und Faire Wirtschaft. Daher war keine Anpassung der internen und externen Kennzahlen zur Steuerung der einzelnen Themen erforderlich. Eine Veränderung gab es in der Reihenfolge der Top-Themen, wobei die Relevanz dieser Top-Themen generell höher bewertet wurde. Durch die Erweiterung der Nachhaltigkeitsthemen wurde auch die Anzahl der Top-Themen von 12 auf 13 erhöht.

Die Top 13 der Nachhaltigkeitsthemen sind in einer Wesentlichkeitsmatrix mit der Achse X für den ‚Langfristigen Impact‘ und Achse Y bezüglich der ‚Relevanz für Stakeholder‘ zusammengefasst:

 

Weitere Ergebnisse

Das bisherige Engagement von PALFINGER bezüglich der vier Nachhaltigkeitsbereiche wird durchwegs positiv von unseren Stakeholdern wahrgenommen. Insbesondere das Engagement bei ‚Nachhaltigen Produkten‘ und ‚Fairer Wirtschaft‘ wird hervorgehoben. Jedoch wurde eine unterschiedliche Wahrnehmung zwischen der internen und externen Bewertung festgestellt. Ein zukünftiges Ziel ist diese Abweichungen zu schmälern.

Das Ergebnis der ‚Sustainable Development Goals‘-Bewertung wird in einem separaten Beitrag veröffentlicht. Seien Sie gespannt auf eine Blogreihe in welcher PALFINGERs Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen genau beschrieben wird.

Integrierter Geschäftsbericht 2017

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