LEHRLINGSTALK 2020

LEHRLINGSTALK 2020

Ende August luden Bundesministerin Margarete Schramböck und Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, in das Bundesministerium (BMDW) zum Lehrlingstalk 2020. Melissa Breckner (im 2. Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau) und Verena Lekl (im 3. Ausbildungsjahr für Prozesstechnik), zwei unserer Hoffnungsträgerinnen im Rahmen von PALfuture, waren mit dabei. Für PALFINGER als Lehrlingsausbildner, eine große Auszeichnung.

Für 23 Lehrlinge aus 18 österreichischen Industriebetrieben war der 24. August alles andere als ein normaler Arbeitstag. Sie kamen ins Bundesministerium, um sich in hochkarätiger Runde über die Lehrsituation in Österreich auszutauschen. „Das war schon etwas ganz Besonderes“, erinnert sich Melissa Breckner, „nach Wien eingeladen zu werden. Auch, weil wir das Gefühl hatten, dass in dieser Runde das Motto ‚Wir reden mit den Fachkräften der Zukunft‘ und damit auch unsere Erfahrungen und Einschätzungen wirklich ernst genommen wurden.“

Wie kann Lehre wieder attraktiver werden?

Melissa fühlt sich bei PALFINGER sehr wohl, der Zusammenhalt ist hervorragend und sie weiß, dass ihr in diesem Unternehmen viele Türen – nicht nur in Österreich, sondern auf der ganzen Welt – offenstehen, solange Leistung und Einstellung stimmen. Wenn ihr Blick über die Unternehmensgrenzen hinausgeht, wird sie jedoch etwas nachdenklich. Sie wünscht sich wie alle am Talk Teilnehmenden, dass die Lehre in der Gesellschaft wieder einen höheren Stellenwert bekommt.

Das empfindet Verena Lekl genauso, die ebenfalls noch ganz eingenommen ist von der zuvorkommenden und offenen Atmosphäre im Bundesministerium – „in diesen zunächst doch etwas einschüchternden Räumlichkeiten“, wie sie ergänzt: „Ein Ansatz, um Lehre wieder attraktiver zu machen, könnte sein, dass schon in der Grundschule mehr praktische Fächer angeboten werden; und dieses praktische Wissen nicht als etwas Zweitrangiges angesehen wird, wenn es darum geht, Talente zu erkennen und zu entwickeln.“

Duale Lehrlingsausbildung als Erfolgsmodell

Praktisches „Know-how“ als Gegenstück zu theoretischem Wissen ernst nehmen – darum ging es auch in der Gesprächsrunde im Bundesministerium, die in einer durch die Covid-19-Krise angespannten wirtschaftlichen Situation ein wichtiges Zeichen setzte. Wirtschaftsministerin Schramböck und IV-Präsident Knill unterstrichen das Erfolgsmodell der dualen heimischen Lehrlingsausbildung, sprachen aber auch von einer „Qualitätsoffensive bei der Grundbildung und betonten die Wichtigkeit, dass vorhandene Berufsbilder erneuert, ‚digital skills‘ verbessert und laufend zeitgemäße Lehrberufe entwickelt werden“.

Für PALFINGER und sein zukunftsweisendes Lehrlingsprogramm PALfuture sind solche Aussagen eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges, bei dem es nicht nur darum geht, auf neue Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0 die richtigen Antworten zu finden. Sondern auch darum, den jungen Menschen, die im Unternehmen eine Ausbildung beginnen, die Möglichkeit zu geben, dass sie hier die Schlüsselqualifikationen der Zukunft erwerben können.

Campus-Erweiterung in Lengau geplant

Der für Herbst 2020 geplante Ausbau des PALFINGER Campus am Standort Lengau, der den bestehenden Campus von derzeit 760m2 auf 1.680m² erweitern und Kapazitäten für rund 200 Lehrlinge bereitstellen wird, setzt ein wichtiges Zeichen in diese Richtung.

„Modernität, Praxisnähe, Vielfalt und Internationalität sind die Säulen unserer Lehrlingsausbildung“, betont Bernhard Eicher, Leiter der Lehrlingsausbildung bei PALFINGER: „Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt der Umstand, dass bereits ein Drittel unserer Lehrlinge die Ausbildung mit Matura abschließt, und dass 95% unserer Lehrlinge auch danach im Unternehmen bleiben.“

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